Mit hervorragenden Leistungen an die Spitze

Fast zur Olympiade gefolgen

 Presse15022017Hanhbach

Gut gepflegte Schlaganlagen sind eine Voraussetzung für erfolgreiche Wertungsflüge der Brieftauben. Bild: ibj

Hahnbach
15.02.2017

Für Brieftaubenzüchter ist es eines der höchsten Ziele, mit ihren Tieren an der Brieftauben-Olympiade teilzunehmen. Nur 1,17 Koeffizientpunkte fehlten dem Hahnbacher Züchter Josef Huber zur Teilnahmeberechtigung. In acht Sport-Kategorien werden die Olympia-Sieger gekürt.

(ibj) Huber hatte im Reisejahr 2016 ein einjähriges Weibchen mit hervorragenden Flugleistungen. Es erzielte auf den fünf in die Wertung kommenden Flügen gegen 4875 Tauben einen 1. Platz, zwei 2. Plätze gegen 3706 und 3386 Tauben, sowie zwei 4. Plätze gegen 4331 und 477 Tauben.

Engere Auswahl


Mit diesen Leistungen gegen die Tauben der Reisevereinigungen aus Sulzbach-Rosenberg, Amberg, Hirschau-Weiden und Nabburg kam das Weibchen in die Auswahl der deutschen Tauben zur Olympiade in der Kategorie "G" der einjährigen Tauben. Die drei besten Deutschlands sind olympiaberechtigt und gingen in das Mutterland des Brieftaubensports nach Brüssel in Belgien zur begehrten Ausstellung, in der die schnellsten Tauben von den Meister-Züchtern aus 13 Ländern vertreten waren.

Leider kam das Weibchen aus dem Schlag Hubers in der Gesamtwertung auf den undankbaren 4. Platz. Ihre eigenen Schlagpartner waren es, die ihr beim 5. Wertungsflug, 500 km ab Bouillon/Belgien, die Teilnahme vermasselten. Während eine Taube bei der Ankunft sofort die Registrier-Antenne passierte, zogen es die anderen drei vor, sich vor der Zeitabnahme auf dem Dach zu vergnügen und wertvolle Zeit verstreichen zu lassen. Die nächste Brieftaubenolympiade findet 2019 im polnischen Kielce statt. Josef Huber wird versuchen, mit seinen Tieren weiterhin erfolgreich zu sein und sich dafür zu qualifizieren.